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Key Facts der Neuerung bei der Zustellung der Post
Die Schlüsselpunkte der im Raum stehenden Neuerung bei der Postzustellung von Prospekten und Direct-Mails zusammengefasst:
Die österreichische Post hat neue Sortiermaschinen angeschafft, mit denen zukünftig Prospekte gesammelt in einer A4-4-seitigen Papierhülle gebündelt werden.
Zwei mal wöchentlich erhalten 3,2 Mio. österreichische Haushalte diese „Kuvert“ genannte Prospektmappe in ihren Postkasten zugestellt. Zustelltage sind Montag und Dienstag, bzw. Mittwoch und Donnerstag.
Wer als Prospektversender zukünftig gleich viel zahlt wie bisher (Tarifname zukünftig Info Post collect), wird seinen Prospekt also in dieser Mappe finden.
Unternehmen, die dies nicht wollen, können in einem neuen Tarif „Info Post Classik“ gegen ca. 10% Tarifaufschlag wie bisher einzeln im Postkasten verteilt werden.
Die Reihenfolge der Prospekte in der Mappe wird sich wohl aus dem Auftragsvolumen ergeben – Key Accounts werden ganz oben aufliegen. Seltenkunden der Post eher weiter hinten.
Im Oktober beginnen die Tests in einzelnen Regionen. Ab Februar 2012 soll das Modell in ganz Österreich laufen.
Zeitungen, Magazine sind von dem Modell nicht betroffen.
Personalisierte Direct-Mails:
Änderung nur beim Zustellintervall! Direct-Mails („Info.Mail“) kommen nicht in den Sammelordner, sondern werden wie bisher zugestellt. Allerdings wird die Zustellung auch auf Tage gebündelt – nur mehr an 2 bis 3 Tagen pro Woche werden Infomails an die Haushalte zugestellt. Dies ist durch die AGBs der Post (Zustellung Aufgabetag plus 5) erlaubt und wird teilweise jetzt schon so gehandhabt.
Was ändert sich aus Konsumentensicht:
Aus unserer Einschätzung ergeben sich positive wie negative Aspekte:
- mehr Ordnung im Postkasten durch den Prospektsammelfolder
- höhere Wegwerfrate weil es eine Mappe
- geringere Wegwerfrate weil man sein Lieblingsprospekt
erst am Küchentisch heraussucht
- 2 bis 3 mal wöchentlich ein Peak an personalisierten Direct-Mails im Postkasten
Fazit:
Die von uns befürchteten negativen Auswirkungen auf personalisierte Direct-Mails durch Zustellung in einer Sammelmappe gemeinsam mit Prospekten wird es nicht geben. |
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13.05.2011
POM Konferenz 2011 – Hafner beleuchtet Rolle von Social Media und Mobile für Markenloyalität
Am 11. Mai 2011 fand zum zweiten Mal die Point-of-Marketing statt – mehr als 400 Marketer verfolgten die von DMVÖ, ÖMG und Design Austria organisierten Vorträge im Apothekertrakt des Schloss Schönbrunns.
dialogic war sowohl als Zuhörer als auch mit einem Vortrag mit dabei. Mag. Wolfgang Hafner, geschäftsführender Gesellschafter von dialogic Dialog Marketing Consulting, sprach zu dem Thema „Loyalty goes digital – wie Social Media, Mobile Apps und Co die Markentreue stärken“.
Im Grunde kann man die Beziehung zu seinen Kunden wie eine Freundschaft, die regelmäßiger Pflege bedarf, definieren. Facebook und mobile Applikationen haben es einfacher gemacht, diese Freundschaft lebendig zu erhalten. Wer die neuen Kanäle richtig nutzt – Hafner zeigt einige anschauliche nationale und internationale Beispiele – kann seinen Kunden noch näher sein und einen echten Mehrwert bieten.
Jedoch sollten facebook und Co. nicht als alleiniges Allheilmittel gesehen werden, sondern als wichtige Ergänzung. Denn trotz hoher Zuwachsraten bei mobilen Applikationen, wachsenden Fangemeinden auf Facebook und 40.000 Twitter-Accounts in Ö bleiben bleiben mindestens 2/3 der Menschen für eine Marke nur über altbekannte Dialogkanäle wie Direct Mail erreichbar.
Zusammenfassend kann man daher sagen: richtig angewandt stärken die neuen digitalen Kanäle die Markentreue, doch nur wer die „alten“ Medien nicht außer Acht lässt, wird mit seinen Loyalty-Programmen erfolgreich sein.
Die komplette Präsentation sowie das Video des Vortrags finden Sie unter folgendem Link: http://blog.p-o-m.info/loyality-goes-digital-wie-social-media-apps-und-co-die-marekntreue-starken/#more-490
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14.03.2011
Facebook Fanpage als Dialogkanal - ein erstes Zwischenresumé
Viele Unternehmen blicken heute bereits auf mindestens ein Jahr Erfahrung mit ihrer FB-Fanpage zurück. Immer konkreter werden daher die praktischen Erkenntnisse über Fans und ihr Verhalten.
Unsere Erfahrungen des letzten Jahres führen uns zu diesen Thesen:
- Der Großteil deiner „Fans“ sind echte Markenbotschafter. Nicht die Gelegenheits- und Konkurrenzkunden „liken“ deine Fanpage, sondern jene, die dich wirklich ins Herz geschlossen haben. FB-Fanpages sind daher viel mehr Kundenbindungs- als Kundengewinnungsinstrument.
- Deine Fanbase wächst rascher als dein email-Newletter Verteiler. „Likes“ werden viel leichter vergeben als ein email-opt In für ein Newsletter-Programm. Postings auf der eigenen Fanpage werden wichtiges zweites Standbein der digitalen Push-Kommunikation.
- Teenies „liken“ - Erwachsene posten. Die Gruppe der unter 19 jährigen ist großzügig beim „liken“ von Fanpages, aber faul wenn es um das posten von Kommentaren geht. Da sind die Fans ab 25 viel aktiver – und fordernder, was die Inhalte (meist konkrete Fragen zu Produkt oder Service) betrifft.
- Keine Angst vor bösen Postings – deine Markenfans kommen dir zu Hilfe. Meist reagieren Fans sehr rasch auf ungerechtfertigte, falsche Anschuldigungen – und sorgen so für die glaubwürdigste Antwort und Richtigstellung.
Wolfgang Hafner, 14.03.2011
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11.03.2011
Tariferhöhungen Direct-Mail
Wir informieren schon vorab über die Keyfacts der Änderungen bzgl. Infomail:
Ab 1. Mai 2011 treten neue Tarifbestimmungen der österreichischen Post in Kraft.
Maschinelle Verarbeitbarkeit:
Die neue Tarifstruktur richtet sich noch stärker nach der maschinellen Verarbeitbarkeit als bisher. Alles, was nicht einwandfrei maschinell verarbeitet werden kann, wird empfindlich teurer.
Tarifveränderungen:
Grundsätzlich kann man sagen, dass die wichtigsten Tarife für Werbesendungen um bis zu 20% angehoben werden. Aber Achtung! Weitaus höher werden die Preise für Mailings in Sonderformaten, die über C5 hinausgehen oder nicht maschinell verarbeitbar sind, steigen – diese werden über 30% teurer.
Tarifveränderungen (in %) bei relevanten Produkten, (Quelle: Analyse Post2punkt0). Angaben ohne Gewähr:
+ 20,8% Info.Mail bis 20g
+ 10,9% Info.Mail bis 50g, Ortsbund
Postretouren:
Der Absender zahlt nicht mehr je eingelangter Postretour im Retourfach.
Ab 1. Mai wird pro ausgesendetem Mailing 1 Cent eingehoben, wenn der Absender Postretouren seines gesamten Mailings in sein Postfach erhalten möchte.
Antwortkarten:
Diese müssen zwingend maschinell lesbar sein, zusätzlich zum Briefporto werden
10 Cent Einhebungsentgelt pro eingelangter Antwortkarte eingehoben.
Positiv hervorheben kann man, dass es in Zukunft mehr Flexibilität bei der Variabilität innerhalb eines Mailings geben darf, z.b. individuell gestaltete Titel, Angebote, etc. Diese fallen trotz mehrerer Mutationen noch in den Infomailtarif, was früher nicht der Fall war.
Das sind die Hauptpunkte der neuen Bestimmungen – die Post startet momentan eine Info-Offensive bei der sie direkt an Großkunden herantritt, um die neue Tarif-situation zu beleuchten.
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.post.at oder bei Ihrem Post-Kundenberater.
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12.11.2010
Neues Postmarktgesetz - Willkommen im freien Markt?
Mit 01.01.2011 ist es soweit – die Liberalisierung des österr. Postmarktes wird mit dem Inkrafttreten des neuen Postmarktgesetzes Realität.
Verstärkte Konkurrenz bei den Postdienstleistern wird wohl erst schrittweise entstehen – was sich aber mit 1. Jänner 2011 ändert sind die Umsatzsteuerrichtlinien für einzelne Services und die AGBs der österreichischen Post.
In der DMVÖ Facts & Friends Veranstaltung am 3. November 2010 im Loos – Haus in Wien präsentierte Mag. Martin Wolf – Vertriebsleiter der Österreichischen Post AG die von der Branche schon sehnlich erwarteten Details zu diesen Neuerungen.
Für das erstmals erscheinende Magazin DMVÖ Facts habe ich die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick zusammengefasst...
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